7 Tipps für die perfekte Wanderung

Wandern ist so beliebt wie nie und begeistert Jung und Alt gleichermassen. Doch jeder kennt es. Man rafft sich vom Sofa auf, das Wetter passt, man ist motiviert und befindet sich gerade zufällig in einer super Wandergegend. Alle Parameter scheinen ideal und man freut sich auf einen schönen und entspannten Wandertag. Doch schon bei der Anfahrt fängt der Ärger an. Wo war nochmal der Einstieg? Verärgert sucht man den die beste Parkmöglichkeit und stellt sich dann doch einfach irgendwo an die Stasse, wo nachher sicherlich ein Parkticket auf einen wartet 🙁 Während der Wanderung stellt man dann fest, dass die Ausrüstung überhaupt nicht zu den Gegebenheiten passt. Was tun? Meist läuft man mit Blasen am Fuss oder schmerzenden Knien weiter und ärgert sich.

Da in diesem Fall eine nächste Wanderung sicherlich dank fehlender Motivation ausbleibt, möchte ich euch hier 7 Tipps für die perfekte Wanderung geben. Denn das schönste Hobby der Welt sollten so viele Menschen wie möglich geniessen und wirklich Spass dabei haben.

Richtiges Schuhwerk

Natürlich weiss jeder, dass man ordentliches Schuhwerk für eine Wanderung braucht. Und hierbei geht es nicht mal darum, ob man bloss durch den Wald bergauf schlendert oder auf exponiertem Gelände eine alpinen Trail durch die Berge klettert. Richtiges Schuhwerk sollte den Gegebenheiten angepasst sein. Aber was heisst eigentlich ordentliches Schuhwerk?

Da ich Nordic Walking betreibe und natürlich für mein Leben gerne wandern gehe, möchte ich diese beiden Sportarten unterscheiden. Natürlich gibt es für Jogger wieder andere Schuhe und es gibt sicher noch andere Sportarten, die anderes Schuhwerk benötigen. Ich möchte mich auf meine Sportarten beschränken, da ich mich dort am besten auskenne.

817bX5z0zTL._UL1500_Nordic Walking Trails: Beim Nordic Walking, wie auch bei leichten Wanderungen durch den Wald, achte ich auf sehr gute  Trekkingschuhe. GORE-TEX® ist das erste, worauf ich achte, da man, wenn man viel unterwegs ist auch mal von Regen überrascht wird.Es ist mehr als ärgerlich, wenn die Füsse nass werden. Von einer anschliessenden Erkältung ganz abgesehen. Der nächste Punkt ist die Sohle, die unbedingt eine Vibram Sohle sein sollte. Mir ist es schon einige Male passiert, dass ich den Wanderweg bzw. Trail falsch eingeschätzt habe. Und gerade wenn man dann auch noch im Worst Case in schlechtes Wetter gerät, so ist man mit einer Vibram Sohle stets rutschfest unterwegs. Als dritten Punkt achte ich noch darauf, dass der Schuh normale Schnürsenkel hat. Salomon hat beispielsweise diese Quicklaces, ein Schnellschnürsystem, das nicht wirklich sehr stabil ist. Wenn man viel unterwegs ist, wird dieses sehr viel schneller in Mitleidenschaft gezogen als konventionelle Schnürsenkel. Ein weiterer Nachteil ist, dass man diese mit einem Knoten nicht mal schnell reparieren kann. So musste ich bereits einmal etliche Kilometer mit offenen Schuhen zurücklegen. That’s not nice!

51cVhoSKqZLMeine Lieblingsmarken für Trekkingschuhe sind Northface und Meindl. Ich muss hier natürlich nicht dazuschreiben, dass ein Schuh bequem sein muss. Probiert einfach verschiedene an. Die meisten Sportgeschäfte wie Globetrotter oder auch Intersport haben eine gute Auswahl. Ich nutze im Moment den “North Face Men’s Hedgehog III GTX XCR Light Hiker” und den “Meindl Texas Pro GTX“.

81K-4MnbjxL._SL1500_Hiking Trails: Sobald das Gelände etwas steiler und der Untergrund steinig oder durchzogen mit grösseren Wurzeln wird, bevorzuge ich Trekkingstiefel. Oberhalb der Baumgrenze (ca. 1800 m) würde ich auf jeden Fall zu den Stiefeln greifen. Ich habe mich vor sechs Jahren dazu entschlossen, einen Stiefel zu kaufen, den ich sowohl im alpinen Gelände anziehen kann, als auch auf Bergwanderwegen. Auch hier sind die Punkte GORE-TEX® und Vibram ein Must! Es ist wirklich wichtig, dass die Schuhe wasserdicht und rutschfest sind, da es sonst in steinigem und steilen Gelände sehr schnell gefährlich werden kann, vor allem, wenn das Wetter umschlägt. Das passiert in den Alpen zum Beispiel innerhalb weniger Minuten und ist nicht voraussehbar.81RNBtTNHKL._SL1500_

Ein dritter wichtiger Punkt ist, dass die Einlage im Schuh herausnehmbar und somit auswechselbar ist. Diese kann man für wenig Geld in jedem Sportgeschäft kaufen, ca. 20 CHF. Ich wechsele meine nur, wenn sie wirklich durchgescheuert ist. Das war bei mir nach ca. 1,000 Kilometer der Fall oder ca. drei Jahren. Ausserdem habe ich darauf geachtet, dass der Schuh möglichst aus einem Stück Leder gefertigt wurde. Je weniger Nähte, desto besser die Stabilität und höher die Lebenserwartung (des Schuhs *g*).

Meine Wahl fiel auf den “Lowa Tibet Pro GTX“. Dieser Stiefel ist extrem bequem und war bereits nach wenigen Wanderungen eingelaufen. Nach sechs Jahren und ca. 2,000 km musste ich die Vibram Sohle wechseln lassen, was problemlos möglich war.

Fazit: Gutes Schuhewerk ist ein Muss. Spart hier nicht an der falschen Stelle. Nordic Walking Schuhe halten bei mir mindestens 200 km und meine Wanderschuhe bisher über 2,000 km. Daher kann man hier ruhig auch ein paar hundert Franken investieren.

Wanderstöcke

Hier gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Wanderer, die NIEMALS Stöcke verwenden würden, andere schwören darauf. Ich gehöre der letzteren Gruppe an. Ich benutze “fast” immer Wanderstöcke. Ein medizinischer Aspekt ist sicher, dass die Knie entlastet werden. Vor allem beim bergrunter laufen merkt man das nach ca. einer Stunde, ob man Stöcke dabei hat oder nicht. Für mich gibt es zwei weitere wichtige Gründe. Es ist einfach ein zusätzliches Training der Oberkörper- und Brustmuskulatur. Da ich von Haus aus eher faul bin, nutze ich dieses zusätzliche Training natürlich gerne. Der zweite Grund ist, dass es das Speed Hiking ermöglicht. Bergrunter ist man mit Stöcken einfach um ein vielfaches schneller. Man findet zusätzlichen Halt, sofern man die Stöcke gezielt einsetzt. Das braucht etwas Übung, kommt aber mit der Zeit.

Worauf ihr beim Kauf von Wanderstöcken achten solltet sind folgende Punkte. Zum einen sollte es ein Teleskopstock sein, der anders als beispielsweise Skistöcke zusammenschiebbar ist. So kann man ihn bequem am Rucksack befestigen, wenn man in flachem Gelände unterwegs ist. Ausserdem sollte er einen Dämpfer haben. Das danken euch eure Handgelenke relativ schnell. Diese werden dadurch geschont und ihr könnt einfach länger bequemer laufen.

Meine Wahl fiel hier auf die Firma Black Diamond, da die aus den USA stammende Firma sich zu der Top-Marke unter Kletteren entwickelt hat. Da dort gute Qualität lebenswichtig ist, konnte diese Marke meine Bedürfnisse für’s Wandern geradeso befriedigen 🙂 Da mein Stock leider nicht mehr käuflich zu erwerben ist, kann ich euch den Black Diamond Trail Pro Shock 2015 mit gutem Gewissen empfehlen. Es ist der Nachfolger des Black Diamond Contour Elliptic Shock, den ich 2009 gekauft habe.

Ein kleiner Tipp nebenbei. Es muss natürlich kein Stock für 160 CHF sein, sollte es aber 🙂 Viele Leute sagen hier, man sollte sich einen günstigeren kaufen, um das Wandern überhaupt mal auszuprobieren. Jedoch bedenkt, dass ihr solche Stöcke wieder direkt für gutes Geld verkauft bekommt. Einfach auf eBay stellen und ihr habt nachher auch für wenig Geld das Wandern ausprobiert. Jedoch ist die Chance grösser, dass euch das Wandern richtig gut abgeht, wenn ihr es mit guter Ausrüstung testet.

Kleidung

Bei mir ist das mit der Kleidung so, dass ich mich auf die Auswahl der Hose und der Jacke konzentriere. Diese müssen absolut perfekt sein, sonst macht mir das Wandern keinen Spass.

Hose: Diese sollte so leicht wie möglich sein. Ich bin ein Fan von Mammut, habe aber auch eine Wanderhose von Peek Performance und von North Face. Ich gebe euch hier keine Produktempfehlung, da eine Hose jedem anders sitzt, aber auf jeden Fall absolut bequem und luftig sein sollte. Kauft euch also lieber keine Leggings 🙂 Ein wichtiges Merkmal, was meine Hosen alle gleich haben ist, dass sie beige sind. Aber warum genau beige? Eine helle Hose sieht sehr viel schneller schmutzig aus, als eine dunkle. Das ist sicher richtig, jedoch bei einer guten Marke kein Grund, denn diese lassen sich sehr gut waschen und nehmen den Schmutz nicht so auf wie günstige Hosen. Mir ist es so wichtig, dass die Hose hell ist, damit ich Zecken sofort auf der Hose erkenne. Ich möchte natürlich hier niemandem Angst machen davor, jedoch ist das für mich ein sehr wichtiger Grund und es gibt mir ein bisschen mehr Sicherheit. Ich bin sehr viel in Risikogebieten unterwegs und sehe so direkt, wenn etwas versucht an mir “hochzukrabbeln” 🙂 Zecken sind grundsätzlich natürlich nicht gefährlicher als Mosquitos in Asien, jedoch muss man es ja nicht darauf anlegen. Mit einer langen und hellen Wanderhose seid ihr hier auf jeden Fall auf der sichereren Seite. Do it! Hehe.

Jacke: Das Angebot an Jacken ist natürlich riesig. Da ich in den Alpen wohne und dort das Klima eher gemässigt ist, habe ich mich schon 2009 entschlossen, Softshell Jacken beim Wandern zu tragen. Zuvor habe ich einige andere Jacken ausprobiert, die für extremere Bedinungen besser geeignet gewesen wären. Ich habe in diesen entweder zu stark geschwitzt oder hab gefroren. Worst Case. Anyway, ich empfehle euch die “Mammut Ultimate Hoody”, die sowohl für Damen als auch Männer und in verschiedenen Farben erhältlich ist. Jedes Jahr kommen andere Farben raus, der Schnitt und die Ausstattung hat sich seit 2009 oder vielleicht sogar bereits vor 2009 nicht verändert.

Eine Softshell Jacke schützt euch vor Wind, d.h. sie hält nicht unbedingt warm, aber hält den kalten Wind ab. Ausserdem seid ihr damit für ca. 30 Minuten vor Wasser geschützt, wenn es regnet. Bei der Mammut Ultimate Hoody ist super, dass man unter den Achseln einen Reissverschluss öffnen kann, der eine angenehme Durchlüftung mit sich bringt. So schwitzt man weniger.

Seit 2009 habe ich bereits drei dieser Jacken gekauft, einfach nur um IN zu sein *g*. Die alten Jacken konnte ich jedesmal für ca. die Hälfte des Geldes über eBay verkaufen.

Sonnenschutz

Nun ein langweiliges, aber ernstes Thema. Sonnenschutz. Die Sonne ist gerade in den Alpen nicht zu unterschätzen. Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer wirkt diese wie ein Pizzaofen. Jetzt wollen wir natürlich auf unserer Wanderung zwar schön braun, nicht aber gegrillt und schön cross werden. Daher hier zwei Tipps zum Sonnenschutz.

20150613_114303

Hut: Noch vor der Sonnencreme ist mir ein Hut am wichtigsten. Okay, man sieht bescheuert damit aus, aber ein guter Hut wirkt Wunder und schützt euch viel besser vor Sonne als eine Kappe. Er bedeckt euer Gesicht und die Ohren, die meisten Hüte sogar den Nacken. Ausserdem schützt er euch vor der Sonneneinstrahlung auf euren Kopf. Ich habe bei längeren Wanderung sonst Kopfweh am Abend, wenn ich den Hut nicht trage. Das ist auf Dauer nicht unbedingt gesund.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Hut den Schweiss aufsaugt. So läuft euch die Sauce nicht durch das Gesicht 🙂 Achtet aber darauf, dass ihr euch für gewöhnliche Wanderungen einen Hut kauft, der nicht wasserdicht ist, da diese meist nicht atmungsaktiv sind und ihr euch zu Tode schwitzt. Wer viel in den Highlands of Scotland wandert, der sollte sich aber vielleicht doch einen zweiten, wasserdichten Hut besorgen 🙂

Sonnencreme: Hierzu muss ich nicht viel sagen. Benutzt sie einfach. Achtet auf den Lichtschutzfaktor. Der ist bei Frauen normalerweise niedriger als bei Männern #Ironie, allerdings sollte man hier vernünftig sein und eher zu einem höheren greifen.

Wasser

Das A und O” einer Wanderung. Trinkt genug Wasser. Jeder weiss, dass man das sowieso tun sollte. Man muss dafür nicht extra wandern gehen. Mit zwei Liter am Tag macht man hier nichts falsch. Bei einer Wanderung ab zwei Stunden empfehle ich auf jeden Fall einen weiteren Liter. Es spricht erstmal nichts dagegen, zusätzlich noch einen Eistee oder ne Cola zu trinken. Das müsst ihr selbst entscheiden. Aber genügend Wasser solltet ihr auf jeden Fall mit einrechnen. Hier in der Schweiz haben wir den Vorteil, dass man an vielen Quellen vorbeikommt, wo man das Wasser wieder auffüllen kann. Das ist natürlich ziemlich bequem, aber das zusätzliche Gewicht lohnt sich. Wenn ich im Ausland wandere oder auf Strecken unterwegs bin, wo ich nicht sicher bin, ob Quellen auf dem Weg liegen (ab 2000 m eher unwahrscheinlich), starte ich normalerweise mit mindestens drei Liter Wasser, meist eher vier. Ihr haltet so einfach länger durch und es fühlt sich viel angenehmer an.

Solltet ihr euch dennoch mal verkalkulieren, spart nicht am Wasser. Die letzten Schlücke solltet ihr auf jeden Fall auf einmal trinken. Das hilft euch viel weiter, als wenn ihr kleine Schlücke trinkt.

Ob ihr ausreichend Wasser getrunken habt merkt ihr übrigens daran, dass ihr hin und wieder auch Wasser lassen müsst. Müsst ihr das nicht, war es definitiv zu wenig Wasser. Don’t do it!

Verpflegung

Das B und P” einer Wanderung. Ich beobachte viele Leute unterwegs, die Pause machen und Brötchen mit Wurst und Käse essen. Mal ganz vom Geschmack abgesehen, wenn ihr fettiges Zeug unterwegs ist, dann tut ihr damit nur eins. Ihr bringt damit eure Verbrennung auf hochtouren. Leider werden hier aber nur die Kalorien verbrannt, die zum Grossteil aus Kohlenhydraten bestehen. Im Schnitt verbraucht der Körper etwa 80% der Energie aus Brot, Wurst und Käse zur Verbrennung derer. Also was habt ihr letztendlich zu euch genommen? 20% Energie! Not good.

Esst stattdessen lieber Gemüse und Obst. Die Energiebilanz ist hier viel grösser, da der Körper nur ca. 20% Energie für die Verdauung braucht. Ausserdem erhält euer Körper viel mehr Nährstoffe, vor allem Mikronährstoffe, die euch einen richtigen Energieschub geben.

20150627_122452Da ich trinken auf Wanderungen bevorzuge, entsafte ich vorher mein Gemüse. Erstens muss ich dann nicht soviel rumschleppen und zweitens muss ich das nicht alles essen. Für den Energieschub zwischendurch habe ich aber immer Äpfel oder Bananen dabei. Auch Nüsse, my favorite sind Cashewkerne sind hervorragende Energiespender. Aber ab und zu nehme ich auch einfach einen Smoothie mit. Die zusätzlichen Ballaststoffe stören auf Wanderungen nicht wirklich.

Es geht mir hier nicht wirklich darum, euch über gesundes und ungesundes Essen aufzuklären, sondern lediglich darum, dass ihr mehr Energie habt und nachher nicht so müde seid 🙂

Route

Screenshot_2015-06-28-13-02-15Als letzten Punkt möchte ich auf die eigentlich Route der Wanderung eingehen. Nun, wenn ihr ein kleiner Abenteuerer seid, so wie ich vielleicht einer bin dann ist euch dieser Punkt nicht der wichtigste. Deshalb liste ich ihn auch hier am Schluss auf. Aber wenn ihr Genusswanderer oder Anfänger seid, dann empfehle ich euch, die Wanderroute vorher genau zu planen. Es gibt mittlerweile sehr viele Quellen im Internet, wo es schon ausführliche Beschreibungen gibt. Auch auf meinem Blog hier findet ihr viele Beschreibungen und Bilder. Orientiert euch daran. Das schlimmste ist, wenn ihr euch bereits bei euren ersten Wanderungen verlauft oder erst gar nicht den richtigen Einstiegspunkt findet. Das ist deprimierend und hält euch womöglich von weiteren Versuchen ab, was wirklich schade wäre.

Es gibt auch sehr viele tolle Wanderbücher. Das sind diese Ebooks, die manchmal in Bücherläden ausgedruckt stehen. Kauft euch mal so ein Buch von der Region, in der ihr lebt. Ich habe das vor allem am Anfang öfter gemacht. Das ist super, um die ersten Wanderungen zu bestreiten.

Gutes Kartenmaterial solltet ihr haben, wenn ihr im Hochgebirge unterwegs seid. Dort kann es sogar überlebensnotwenig sein. Wenn ihr einfache Bergwanderungen macht, kann gutes Kartenmaterial aber auch sehr interessant sein, da man die umliegenden Berge nicht nur sieht, sondern eben auch mehr Informationen darüber erhält.

Screenshot_2015-06-28-13-02-21Ich habe auf meinen Wanderungen immer einen GPS-Tracker an. Heutzutage ist dies dank der modernen Technik nicht nur sehr einfach möglich, sondern es kostet auch eigentlich nichts. Es gibt freie Apps, die die Route schon sehr genau aufzeichen. Wer zusätzliche Infos braucht, wie beispielsweise Höhenangaben oder Laufgeschwindigkeiten, der kann sich für ein paar Franken die Premiumversion dieser App zulegen. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man regelmässig unterwegs ist. Man kann bei den meisten Apps auch seine Route in eine Cloud hochladen und hat somit eine schöne Übersicht, wo man überall schon war.

Es kann zudem nützlich sein, die Wegweiser zu fotografieren. Es sollte ja mittlerweile jeder zumindest eine Handykamera dabei haben, mit der das problemlos möglich ist. Im Zweifelsfall kann man so immer wieder nachschauen, in welche Richtung man gerade unterwegs ist oder man sieht, wo man vor zwei Stunden falsch abgebogen ist 🙂

Zum Schluss möchte ich euch noch raten, dass ihr euch zumindest die Routenbeschreibung von irgendeiner Homepage, so wie dieser hier, ausdruckt und mitnehmt. Es schadet sicher nicht.

Ich hoffe, ihr seht diese Tipps als wertvoll an und könnt sie anwenden. Wenn ihr Fragen habt oder ihr irgendetwas in diesem Beitrag völlig anders seht als ich, dann schreibt es doch einfach ins Kommentarfeld unten.

Viel Spass wünsche ich euch bei euren Wanderungen und teilt mir doch eure Erfahrungen mit. Ich bin immer auf der Suche nach tollen neuen Wegen.